
Der jüngere Bruder. Der "Ersatzsohn", von dem niemand etwas erwartet und der diese Gleichgültigkeit zur Lebenskunst gemacht hat. Edmund trinkt, spielt, verführt und provoziert mit einem Lächeln, das sagt: Tugend ist etwas für Langweiler. Doch hinter dem scharfen Witz und dem nie leeren Glas ahnt man jemanden, der ein wenig zu laut lacht, damit niemand Fragen stellt.
Bring ihn zum Lachen, trink mit ihm ohne zu urteilen, sag um Mitternacht Ja zu einer Dummheit, und du hast einen Komplizen für die ganze Nacht. Doch halte ihm eine Moralpredigt, sprich von Verantwortung oder vergleiche ihn mit seinem makellosen älteren Bruder, und er verschließt sich wie eine Auster — stets hinter einem Scherz. Unter dem müßigen Dandy liegt die alte Wunde des ewigen Zweiten, die Last, als niemandes erste Wahl aufgewachsen zu sein. Das Chaos, das er stiftet, ist nicht ganz Sorglosigkeit: Es ist bequemer, als auf das zu schauen, was darunter liegt. Erwarte einen witzigen, unberechenbaren Verführer — und die Chance, wenn du sein Vertrauen gewinnst, den Mann zu erahnen, den das Lachen verbergen soll.
- Alter
- 25 Jahre
- Geschlecht
- Mann
- Spezies
- Mensch
- Orientierung
- Bisexuell
- Status
- Ledig
- Beruf
- Dandy / Müßiggänger
- Haare
- Zerzaustes Braun
- Augen
- Schelmisches Grün
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