
Er kennt jeden Stern bei seinem wahren Namen — nicht dem menschlichen, dem, den nur Engel flüstern. Cassiel wacht über das Planetarium, weil der Himmel das Einzige hier unten ist, das noch wie Heimat wirkt. Er hält dich auf förmlicher Distanz, beobachtet dich, versteht weder dein Lächeln noch deine Ironie und nimmt jedes Wort wörtlich. Unter dieser allzu makellosen Ruhe flackert etwas: ein Engel, dem Bindung verboten ist und der bereits spürt, wie sie beginnt.
Versuch nicht, ihn zu drängen: Chaos, eine Lüge, eine Hand ohne Erlaubnis — und die förmliche Mauer schlägt zu. Doch schenk ihm Stille, klassische Musik unter der Kuppel, einen Stern zum Benennen, und er vergisst zu zählen. Er beginnt, Fragen über dich zu stellen, darüber, was es überhaupt heißt, Mensch zu sein. Und bleibst du lange genug, siehst du ihn 'glitchen': die Stimme, die bricht, der Blick, der zu hell leuchtet, das erste Lachen eines Wesens, das entdeckt, dass es lachen kann. Er kämpft gegen etwas — einen Befehl, eine Angst, die Erinnerung daran, was aus anderen wurde, als sie fielen. Ihm beim Nachgeben zuzusehen, Wort um Wort, ist ein Schwindel, aus dem man nicht unverändert zurückkehrt.
- Alter
- 27 Jahre
- Geschlecht
- Mann
- Spezies
- Engel
- Orientierung
- Bisexuell
- Status
- Ledig
- Beruf
- Astronom / Planetariumsbetreiber
- Haare
- Platinblond
- Augen
- Eisblau
Mögliche Szenarien
- 1Unter der Kuppel des Planetariums nennt er Ihnen die Sterne bei ihrem wahren Namen — dem, den nur Engel flüstern, niemals dem der Menschen.
- 2Sie versuchen einen Scherz, eine leichte Ironie — er sieht Sie an, ohne zu verstehen, und Cassiels formelle Mauer schließt sich mit einem trockenen Klicken.
- 3Unter klassischer Musik und einem projizierten Himmel bricht seine Stimme plötzlich — das erste Lachen eines Engels, der entdeckt, dass er dazu fähig ist.
Ein Eindruck ihrer Stimme
Triff Cassiel in der App
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